Bild: Gedenkstein für den Dichter Heinrich Harries, den Dichter von "Heil dir im Siegerkranz" Quelle: Wikimedia verlinkt im Wikipedia-Lemma "Heil dir im Siegerkranz"

Internationale Vaterlands- und Königshymne Sacra sis patria

Sacra tu patria

Vaterlands- und Königshymne

(Martin Bachmaier 2015)

Sie ist auf die Melodie "Heil dir im Siegerkranz" bzw. "Heil unserm König Heil" bzw. "God save our gracious King/Queen" getextet.

 

Sie ist noch nicht formatiert und unübersetzt.

 

1.

Sacra tu patria,                     

[Secundus versus, e.g.:] cara Germania,    

te Deo des!

Virginis munias

matris fiducias

et divas regias

gestias res!

 

2. [Versio regalis masculina]

Rex tuus polleat!

Divae quem contegat

gratiae ros,

nefas ut abnuat,

floribus affluat,

te templis exstruat

et iungat nos!

 

3.

Nos, tuos incolas,

alas et excolas;

fertilis sis!

Deus, qui gaudeat,

gratias augeat!

Quas nobis inserat         

Virginis vis!     

 

4.

Visu pulcherrima

palla tenerrima

protegat rus,

urbes, ecclesiam,

mas robur, feminam,

te totam patriam,

partuum ius!

 

5.

Iusto bonoque laus,

interitoque fraus!

Poscit haec fas.

Filii, filiae

vi sitis vividae

sint tibi gloriae

propriae cras!

 

Versio regalis feminina:

 

2. Crescat Regina sat,

ut aura diva flat,

ut novat ros,

nefas ut …

 

Versio regalis masculina/feminina in interregno:

 

2.

Regens praepolleat!

Divae quem/quam contegat

gratiae ros,

 

Versio respublicana masculina/feminina:

 

2.

Praeses praepolleat!

Divae quem/quam contegat

gratiae ros,

 

 

Hymnen auf die Melodie von „God save the Queen“ („God save our gracious Queen“)

 

Reimregeln:

In klassischer Dichtung dürfte nichts elidieren; an den Wortgrenzen folgt also auf Vokal(+m) nie (h+)Vokal.

Die Verse sind alle Daktylen in akzentuierender Metrik; zusätzlich muss aber, um auch der musikalischen Betonung gerecht zu werden, der vorletzte Vers jeder Strophe nicht nur daktylisch, sondern auch jambisch ausgelegt werden können, was nur geht, wenn er mit einem einsilbigen Wort beginnt.

Reim-Ideal: die sechssilbigen Verse sollten sich nicht nur auf der letzten, sondern auch auf der drittletzten (und vorletzten) Silbe reimen (nicht in der dritten Strophe).

Im vorletzten Vers (der letzte der langen Verse) darf sich aber die drittletzte Silbe (die letzte stark betonte) nicht mit den drittletzten Silben der beiden vorausgehenden Strophen reimen; das wäre zu langweilig. Ihr Vokal muss anders gefärbt sein und muss mit dem ersten Vokal des letzten Verses identisch sein, um eine schönere Überleitung zum Abschluss der Strophe zu gewährleisten (Ideal: die letzten drei Silben des vorletzten Verses reimen sich mit den ersten drei Silben des letzten Verses; wenn nicht, sollen die letzten drei Silben des letzen Verses gleichen Vokal haben).

Die Verben müssen alle im Präsens Konjunktiv stehen.

Das letzte Wort der vorausgehenden Strophe sollte im ersten Wort der nächsten enthalten sein, damit einem gleich der Anfang der nächsten Strophe in den Kopf gelangt.

Die beiden viersilbigen Verse jeder Strophe müssen sich reimen; sie müssen alle mit einem einsilbigen Wort auf –s enden. Die fünf Strophen müssen dabei die fünf Vokale durchspielen.

Die sechssilbigen Verse müssen alle ein reines a in der letzten Silbe haben; nur bei der letzten Strophe sind diese „a“ diphthongisiert, da sie sonst mit den viersilbigen Versen zu klanggleich endeten; diese  spielen hier nämlich mit dem Vokal „a“ und enden somit auf „as“. Die a-Diphthong-Verbindungs-Vokale der sechssilbigen Verse der letzten Strophe müssen alle anderen Vokale repräsentieren. Dazu repräsentiert „au“ die Verbindungen a mit o und a mit u (Ansichtssache der Aussprache) und „ae“ die Verbindungen a mit e (lateinisch) und a mit i (griechisch), seit etwa Christi Geburt gesprochen als ä.



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