Der herz- und wundenlose barmherzige Jesus nach den Visionen von Sr. Faustina Kowalska und der Barmherzigkeits-Rosenkranz

Das Bild des Barmherzigen Jesus

Das fehlende Herz

Wie bei der Obermauerbacher Fake-Erscheinung, wo der Glanz neben den Händen der Gottesmutter auch deren Amtsinsignien, nämlich ihre Füße, mit denen (oder einem davon) sie dem Satan das Haupt zertreten wird, überblendet, so überblendet hier der Ausgangspunkt des Blut- und des Wasser-Strahls das Wesentliche des Barmherzigen Jesus, nämlich sein Herz (siehe obiges Bild links oder das große Bild im nächsten Abschnitt). Ein Barmherziger Jesus ohne Herz. Das muss einen doch hellhörig machen!

Die Ablehnung durch die Päpste Pius XII. und Johannes XXIII.

Pius XII.

Das Bild wurde vom zuständigen polnischen Bischof verurteilt, wie alles um Faustina herum.

Und Papst Pius XII. sah in der Verbreitung des Bildes die Gefahr der Verdrängung der Verringerung der Herz-Jesu-Verehrung (in den AAS, den Acta Apostolicae Sedis, zu lesen).

Doch Pius XII. war zugleich taktvoll. Er ließ einfach das Herz Jesu hinzufügen (wie im Bild links unten auf meiner Homepage und im kleinen, vorletzten Bild auf dieser Seite).

Ich weiß es jetzt nich, war es Pius XI. oder sonst wer, der das Hinzufügen des Herzen schon vor dem Tod der Faustina gefordert hat, aber darauf aber reagierte der "Jesus" der Faustina mit einem deutlichen "Nein!". Dieser vorgebliche "Jesus" sprach also gegen diesen heiligen Papst, Wozu hat denn Jesus seine hl. Kirche und das Papsttum errichtet? Dann starb Pius XII.

Und Papst Johannes XXIII untersuchte die ganze Sache nochmals (auch zu lesen in den AAS) und hat daraufhin die Verbreitung eines solchen Bildes ohne Herz endgültig veroten. Jeder Bischof und jeder Priester wurde aufgerufen, das Bild von überall dort, wo es schon in geweihten Kirchen und Kapellen verehrt wurde, zu entfernen.

Johannes Paul II. aber scherte sich nichts drum und hat seinen eigenen Wille durchgesetzt.

Von fehlenden Wunden bis zum Hölligenkranz

Barmherziger Jesus nach den Visionen von Sr. Faustyna in Vilnius vom polnischen Maler Eugeniusz Kazimirowski, 1934.

Fehlende Wuden: Kommt denn Jesu Barmherzigkeit nicht von seinen Wunden, den Stigmata, die er von seinem Leiden hat?

Hier aber sind keine Wunden zu sehen. Anstatt der Herzwunde gehen Strahlen vom Kleid aus.

An den Händen sind ebenfalls keine Wunden zu sehen, allenfalls sehen die Finger der linken Hand etwas errötet aus.

Auch die Füße sind unverwundet. Wo die Wunden sein könnten, werden sie vom Nachhemd überdeckt, sowie bei Fake-Erscheinungen der Gottesmutter deren Füße vom Kleid überdeckt werden.

 

Die Zehen: Dass zudem die Zehen fast Fingern oder Krallen gleichen, auf jeden Fall zu lang erscheinen, könnte auch auf den Maler zurückzuführen sein.

 

Rätselhaftes Handzeichen: Das Handzeichen auf dem Bild gibt Rätsel auf. Es ist auf jeden Fall keine typische Segenshand mit erhobenem Zeige- und Mittelfinger erkennbar.

 

Abstehender kleiner Finger: Das Wegkläffenlassen des kleinen Fingern von den anderen drei Fingern, wie hier an der linken Hand zu erkennen, ist ein Freimaurer-Zeichen.

 

Höllischer Hintergrund: Auf dem "Zeitschnur"-Blogspot wird zudem der äußerst dunkle Hintergrund der Erscheinung moniert: "Die gesamte Gestalt Jesu steht in der Finsternis."

 

Das Zaubertuch: Die Herzstrahlen kommen aus dem Kleid, das einem Nachthemd ähnelt. Was "Zeitschnur" hier ein Auseinanderziehen des Kleides nennt, sehe ich als ein Wegziehen eines ins Kleid integrierten Tüchleins. Nach dem Wegziehen desselben erscheint nicht die nackte Brust oder gar die Herzwunde, sondern das Kleid schlechthin. Das Wegziehen eines Tuches ist aber bei Zauber-Shows immer schon der finale Akt des Zaubertricks gewesen.

 

Der Hölligenkranz: Anstatt eines Heiligenscheins scheint Jesu Haupt auf diesem Bild von einem dünnen, von blauem Dunst umgebenen Goldring umrundet und, zwar nur schwer und unklar zu erkennen, zudem von einem dunklen, nahezu schwarzen Flechtwerk unter dem blauen Dunst umkränzt zu sein.

 

Spätere Bilder: Dass in späteren Bildern sowohl die Wunden Jesu ergänzt als auch der Hölligenkranz durch einen Heiligenschein ersetzt wurde, kann natürlich nicht zur Beurteilung der Visionen der Schwester Faustina (Faustyna) Kowalska herangezogen werden.

Vollkommener Ablass auf Erscheinungsbasis?

Die Barmherzigkeitsnovene großteils in der Osterwoche

Der Erscheinungs-"Jesus" teilte Schwester Faustina die sog. Barmherzigkeitsnove mit. Man könne sie stets beten, von Karfreitag an bis zum Samstag der Osterwoche hätte sie jedoch eine besondere Wirkung. Sieben der neun Tage der Novene, das sind 78%, fallen also in die Osterwoche, auf sieben Hochfeste hinterenander, und am achten Hochfest hintereinander gibt es dann den großen Beichttag. Die komplette Osteroktav, das Freudenfest der Christenheit schlechthin, wird zu einer Woche der Betrachtung des Leidens Christi, einer richtigen Bußwoche. An ein Fastenbrechen in der Osternacht ist da nicht zu denken.

Das nutzlose Versprechen des vollkommenen Ablasses am  "Barmherzigkeitssonntag" nach der Barmherzigkeitsnovene

Wer die Barmherzigkeitsnovene zur vorgeschriebenen Zeit, von Karfreitag bis zum Samstag der Osterwoche, betet, erhalte am Tag darauf, dem achten Tag der Osteroktav, den der Erscheinungs-"Jesus" aber nicht den Weißen Sonntag, sondern nunmehr den Barmherzigkeitssonntag nennt, nach Beichte und Kommunion einen vollkommenen Ablass aller Sündenstrafen. Von den allgmeinen Bedingungen wie etwa dem Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters ist nicht die Rede, vor allem aber kräht kein Hahn nach einer päpstlichen Gutheißung dieses vollkommenen Ablasses, wie dies einst Gott vom heiligen Franziskus noch gefordert hatte.

 

Zudem aber war nach damaligem Kirchenrecht ein Hochfest erster Klasse unveränderbar. Auch ein Papst könne es nicht ändern. Doch nun wird der Weiße Sonntag, der feierliche Abschluss der Osteroktav, an dem früher stets die Erstkommunion gefeiert wurde, zu einem großen Beichttag und damit zu einer Art Bußtag am Freudenfest Ostern umfunktioniert.

Der Portinunkula-Ablass auf Geheiß von Papst Honorius

Als Gott Franziskus den Wunsch nach einem Ablass, den wir heute den Portiunkula-Ablass nennen, äußerte, sagte er ihm, dass er dessen Bestätigung durch seinen Vertreter auf Erden verlange. Franziskus ging zu Papst Honorius, erhielt die Zusage und ging dann sofort wieder, ohne schriftliche Bestätigung und ohne den Tag des Ablasses zu haben. Gott aber bestätigte ihm bereits die Gültigkeit; die mündliche Zusage des Papstes reichte. Dann legte Gott den 2. August als Ablass-Tag fest und beauftragte Franziskus, sich das so vom Papst gewähren zu lassen. Franziskus tat dies und seither ist der 2. August der Tag, an dem jeder den Portiunkula-Ablass durch den Besuch der Portiunkula-Kapelle und den gewöhnlichen Bedingugen erwerben kann. Inzwischen ist dieser Ablass auf alle Franziskaner-Kirchen erweitert.

 

Halten wir also fest: Kein Ablass ohne päpstliche Gutheißung.

Ein vollkommener Ablass am Weißen Sonntag

Die Tatsache, dass Johannes Paul II. Sr. Faustina heiliggesprochen hat und zuvor die Einwände der Päpste Pius XII. und Johannes XXIII. in den Wind geschlagen hatte, indem er das Strahlenbild des Barmherzigen Jesus in den Kirchen zugelassen hat, lassen darauf schließen, dass Papst Johannes Paul II. an die Echtheit der Erscheinungen der Faustina geglaubt hat.

Der Erscheinungsjesus der Faustina aber gewährte den Ablass seit jeher ohne päpstliche Gutheißung; ich kenne ihn schon seit 30 Jahren so. Gewährt nun Johannes Paul II. den Ablass extra, brüskiert er in gewisser Weise dem Erscheinungs-Jesus, demgemäß nie eine päpstliche Genehmigung vonnöten war. Die Barmherzigkeitsnovene sollte genügen.

 

Gemäß diesem Dekret vom 29. Juni 2002 hat Papst Johannes Paul II. dennoch einen vollkommenen Ablass am Weißen Sonntag (Zweiter Sonntag nach Ostern) gewährt. Zitat:

Der vollkommene Ablaß wird unter den gewohnten Bedingungen (Empfang des Bußsakraments, der heiligen Eucharistie und Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters) dem Gläubigen gewährt, der mit reinem, jeder, auch der läßlichen Sünde abgewandtem Herzen am zweiten Sonntag der Osterzeit, das heißt, dem »der Göttlichen Barmherzigkeit«, in einer Kirche oder einem Oratorium an den zu Ehren der Göttlichen Barmherzigkeit durchgeführten Andachtsübungen teilnimmt oder wenigstens vor dem Allerheiligsten Sakrament der Eucharistie – öffentlich ausgesetzt oder im Tabernakel aufbewahrt – das »Vater unser« und das »Credo« betet mit dem Zusatz einer kurzen Anrufung des Barmherzigen Herrn Jesus (z.B. »Barmherziger Jesus, ich vertraue auf dich!«)

Der Fettdruck stammt von mir. Er soll
1. hervorheben, was zur Gewinnung des vollkommenen Ablasses nötig ist.
2. zeigen, dass weder ein zwingender Bezug zum Barmherzigkeitsrosenkranz noch zur Barmherzigkeitsnovene hergestellt ist. Die Barmherzigkeitsnovene dürfte aber in den Andachsübungen angedeutet sein.

So laviert nun Johannes Paul II. zwischen der Rücksichtnahme auf die Päpste Pius XII. und Johannes XXIII., die allem um Schwester Faustina ablehnend gegenüberstanden, und dem angeblichen "Jesus", der der Faustina erschien, indem er ganz undeutlich von Andachtsübungen zur Ehren der Göttlichen Barmherzigkeit spricht, die ja, ohne es ausdrücklich zu erwähnen - nicht mal von einer Novene ist die Rede -, im Barmherzigkeitsnovene bestehen dürften.

Er erknnt weder die angebliche Erscheinung Jesu an Sr. Faustina als authentisch an - obwohl er offenbar an sie glaubt -, noch beruft er sich auf ihre Visionen. Formal hat er die Entscheidungen seiner Vorgänger Pius XII. und Johannes XXIII. respektiert, de facto hat er aber seinen eigenen Kopf durchgesetzt und seinen früheren Ungehorsam legitimiert und zudem eine Teufelserscheinung in die Kirche hineingetragen.

Barmherzigkeitsrosenkranz und Teilablassraub

Verwirrender Beginn

Seltsamerweise durchbricht bereits der Beginn des Barmherzigkeitsrosenkranzes in der Reihenfolge der Grundgebete die Ordnung des gewöhnlichen Rosenkranzes, den die Gotttesmutter den heiligen Dominikus gelehrt hat. Das Glaubensbekenntnis (Credo) ist nämlich nicht an den Anfang gesetzt; es folgt erst nach Vaterunser und Gegrüßet seist du Maria. Erstens schafft so eine Änderung nur ein unnötiges Durcheinander, was unnötig Neues, und zweitens ist es doch zweifelsohne sinnvoller, erst im Credo den Glauben an Gott Vater zu bekennen, bevor man ihn im Vaterunser anruft, als ihn erst anzurufen und danach zu beteuern, dass man auch an ihn glaubt.

Vermeidung enormer Ablässe

Wenn man anstatt der 50 Anrufungen "Durch sein schmerzhaftes Leiden hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt" ebenso viele Silben "Mein Jesus Barmherzigkeit" spricht, bekommt man insgesamt 111 Jahre Ablass. Auf jedes "Mein Jesus Barmherzigkeit" bekommt man nämlich einen Teilablass von 300 Tagen.

Bei den 50 Anrufungen des Barmherzigkeitsrosenkranzes ist zwar sinngemäß ebenso die Bitte um Barmherzigkeit enthalten, allerdings ist sie nicht an Jesus, sondern an Gott Vater gerichtet, der ja bei den großen Perlen mit "Ewiger Vater, ich opfere dir auf . . ." angerufen wird. Er ist dann auch der Angerufene bei den jeweils 10 nachfolgenden Anrufungen "Durch sein schmerzhaftes Leiden hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt!" Das Possesivpronomen "sein" bezieht sich auf Jesus. Wäre Jesus der Angerufene, müsste es "dein" heißen. Die 300 Tage Ablass fordern aber die Anrufung Jesu, nicht Gott Vaters.

Der Teilablass im Dekret von Johannes Paul II.

Auch im Dekret vom 29. Juni 2002 über einen Teilablass bezieht sich Johannes Paul II. weder auf den Barmherzigkeitsrosenkranz noch auf die Barmherzigkeitsnovene, ja nicht einmal auf die Bildunterschrift "Jesus, ich vertraue auf dich", sondern schreibt nur:

Ein Teilablaß wird dem Gläubigen gewährt, wenn er mit reuigem Herzen an den Barmherzigen Herrn Jesus eine der rechtmäßig genehmigten Anrufungen richtet.

Das kürzeste solcher Ablass-Gebete ist das eben erwähnte "Mein Jesus Barmherzigkeit". Auffällig aber an Johannes Pauls Formulierug ist, dass das Gebet an den Barmherzigen Herrn Jesus gerichtet sein muss und eben nicht an Gott Vater wie im Barmherzigkeitsrosenkranz.

Verunmöglichung des Betens des Psalters der Rosenkränze

Auf einer Seite von Felicitas Küble über den Rosenkranz fand ich die Feststellung, dass der Erscheinungs-Jesus der Faustina diese dazu aufgerufen hat, den Barmherzigkeitsrosenkranz unablässig zu beten. So bleibt keine Zeit mehr also für das Beten der gewöhnlichen Rosenkränze, des freudenreichen, des schmerzhaften und des glorreichen, die zusammen den sog. Psalter bilden. Nur diese drei Rosenkränze hat die Gottesmutter den Dominikus gelehrt und mit 15 Verheißungen versehen.

Weiteres zu Sr. Faustinas Erscheinungen

Verweis auf eine Analyse der Botschaften an Sr. Faustina

Eine interessante Analyse der von der vorgeblichen Jesus-Gestalt an Schwester Faustina gegebenen Botschaften und Anweisungen gibt es auf dem Zeitschnur-Blog:

Ein ganzer Kotzkübel an Schmeichelei

Der Erscheinungs-"Jesus" sagte zu Sr. Faustina, dass er sie mehr liebe als jedes andere Geschöpf und dass er für seine Faustina eine andere Welt erschöpfen würde, wenn sie es sich wünsche!

Dies weiter zu kommentieren erübrigt sich.

Ähnlich, nicht ganz so schlimm aber, geht es bei Maria Valtorta zu, die von Jesus "mein kleiner Johannes" genannt wird, nicht aber bei Maria von Agreda, der die Gottesmutter nie schmeichelt, Vielmehr wird sie von ihr auf ihre Unzulänglichkeiten verwiesen.

Ihre Gesellschaft mit Dämonen

Ich verweise auf folgende Stellen aus dem Tagebuch der Sr. Faustina:

 

Wie schrecklich hässlich ist der Satan! Arm sind die Seelen der Verdammten, die in seiner Gesellschaft leben müssen. Allein sein Anblick ist scheußlicher als die ganze Qual der Hölle.“ (Tagebuch der Hl. Sr. Faustina , Seite 196, HEFT II, Nr. 540)

 

Das bereits legt nahe, dass Faustina Satan von Angesicht zu Angesicht geschaut hat. Doch schon bei Nr. 520 wird das Erscheinen Satans ohne irgendwelche Umschweife erwähnt:


In der Nacht besuchte mich wieder eine Seele,… In dem Moment erkannte ich, dass diese Gestalt der Satan war und ich sagte: Gott allein gebührt Ehre, geh hinweg, Satan! Sofort stürzte die Seele in einen fürchterlichen, unbegreiflichen und nicht beschreibbaren Abgrund.

 

"Grundsätzlich sind es Dämonen, welche bei spiritistischen Sitzungen auftreten und sich dort als "Arme Seelen" (Verstorbene) ausgeben, die sie problemlos zu imitieren verstehen und deren Vergangenheit ihnen, bis auf die gebeichteten Sünden, bestens bekannt ist" (Zitat eines Internet-Users namens "Winfried").

Nebenbei erlaube ich mir gewisse Zweifel, dass so eine Klosterschwester ohne jegliche Weihegewalt, ohne Anrufung des Namens Jesu, ohne Anrufung des Namens Mariä, nur mittels des Aussagesatzes "Gott allein gebührt Ehre!" und dem Befehl "Geh hinweg, Satan! tatsächlich den Teufel verscheuchen kann.

Das Fehlen des heiligen Philipp Neri

In einem italienischen Kloster behauptete eine Nonne, wundersame Erlebnisse zu haben. Da beauftragte man den heiligen Philipp Neri, das zu überprüfen. Dieser kam, verlangte von ihr, ihm den kotigen Stiefel auszuziehen, wofür sie sich aber zu schade fand. Darauf der heilige Philipp Neri: "Sie ist keine Heilige, denn ihr fehlt die Demut."

 

So ein Philipp Neri hätte dieser wichtigtuerischen "Heldin" Schwester Faustina, der ja gemäß ihrem Tagebuch Armen Seelen nachliefen und die einen Teufel, der sich als Arme Seele ausgab, in die Flucht schlug und die trotz einer vernünftigen Anweisung Papst Pius' XII., dem Barmherzigen Jesus ein Herz hinzuzufügen, immer noch nicht bemerkt hat, dass der seinen stellvertretermissachtende Jesus nicht der göttliche Jesus sein kann, ebenso geschickt gehört.

Ein Gebet mit vollkommenem Ablass

Um keinen Fan des Barmherzigen Jesus zu enttäuschen:

  • Das Bild des Barmherzigen Jesus darf verehrt werden, aber nur mit Herz und ohne Strahlen, so wie auf dem Bild links.
  • Wer aber auch an anderen Tagen einen vollkommenen Ablass gewinnen will, kann den nach Beichte, Kommunion und folgenden Gebeten vor dem gekreuzigten (!) Jesus an jedem anderen Tag ebenso erhalten:

Gebet vor dem Bild des Gekreuzigten:

 

Siehe, o gütigster und süßester Jesus!

Vor deinem Angesicht werfe ich mich auf die Knie nieder und bitte und beschwöre dich mit der heißesten Inbrunst meiner Seele:

Präge recht tief in mein Herz die lebendige Gesinnung des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe und zugleich eine wahre Reue über meine Sünden mit dem Vorsatz, dich nie mehr zu beleidigen. Mit innigem Mitleid und tiefer Rührung betrachte ich deine heiligen fünf Wunden und beherzige, was von dir, o guter Jesus, der Prophet David geweissagt hat:

„Sie haben meine Hände und Füße durchbohrt, sie haben alle meine Gebeine gezählt.“

Vollkommener Ablass nach Beiche und Kommunion und den gewöhnlichen Bedingungen:
Credo, Vaterunser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater nach Meinung des Heiligen Vaters.

Wie ich es damals, als ich dieses Gebet kennen gelernt habe, verstanden habe, ist dieser Ablass an keinen fixen Tag gebunden, kann also immer gewonnen werden. Das Gebet muss aber vor dem Gekreuzigten und nicht etwa vor dem Barmherzigen Jesus der Faustina verrichtet werden.

Ich empfehle es also, nach Beichte und Kommunion zusammen mit den anderen Gebeten nach Meinung des Heiligen Vaters vor dem Gekreuzigten zu beten, um den gewünschten Ablass auch zu erhalten.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© galli cantus