Die Schrift rechts oben: Die fünf Verse des Hallelujah sind in der Scriptio catholice continua, welche nicht nur innerhalb der Zeilen, sondern auch zwischen den Zeilen keine Sprünge macht, geschrieben, der erste in Hebräisch in althebräischen Buchstaben, der zweite in Latein, der dritte im Aramäisch der biblischen Zeit, der vierte im christlichen Griechisch und der fünfte in einer Frühform der arabischen Schrift, nämlich der safaitischen Schrift.
Die fünf Sätze rechts oben im Titelbild enthalten bereits den ganzen Text, aber in alten Schriftversionen. Neuere Schriftvarianten folgen. Die Seite ist ja erst im Entstehen begriffen.
.הַלְלוּיָהּ
Nam Deus hic omnipotens regnat.
ܕܥܳܠܡܳܐ ܟܽܠ ܡܰܠܟܽܘܬ݂ܳܐ ܐܶܬ݂ܗܰܘܳܐ
.ܡܳܪܰܢܳܐ ܡܰܠܟܽܘܬ݂ܳܐ ܕܡܫܺܝܚܳܝܽܘܗ̱
Κρατήσεται αἰῶνας αἰώνων.
Transkription: Kratḗsetai aiṓnas aiṓnōn.
Aussprache (auslegbar): Kratḗsetæ æṓnas æṓnōn.
Das αι, im archaischen Griechisch wie unser ai gesprochen, wurde bereits im Altgriechischen wie das Lautschriftzeichen æ, also näher bei a als bei ä, gesprochen, seit der hellenistischen aber wie unser ä. Das η (eta), transkribiert als ē, wurde ebenfalls nur im Archaisch-Griechischen wie ä gesprochen, im Altgriechen bereits wie unser e in Fee. Zu i wandelte es sich erst in den ersten drei Jahrhunderten nach Christus. Das ω, als ō transkribiert, wurde ursprünglich offen (wie in Loch) gesprochen, heute aber auch geschlossen (wie in wohnen). Bei den Plosiven k, p und t sollte man darauf achten, sie nicht zu aspirieren, sondern eher wie gg, bb und dd zu sprechen.
.مَلْكْ مُلُوكْ وَرَبّْ أَرْبَابْ
Transkription & Aussprache: Malk mulūk warabb arbāb.