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Akzentuierende Merik: Die Worzakzente fallen stets auf eine musikalisch betonte Note, primär am Taktanfang, und bei mehreren Worten auch zu Beginn der zweiten Takthälfte; dieser ist aber nie stärker als der am Taktbeginn.
Quantitative Metrik: Die Silben- oder auch die Vokalquantitäten richten sich nach der Länge der Noten. Die einer Achtelnote zugeordneten Silben sind entweder kurz oder "minimallang". Letzteres bedeutet, dass, wenn die Silbe einen Langvokal hat, sie offen sein muss, während eine Silbe mit Kurzvokal nur mit einem Konsonanten geschlossen sein darf. Die Silben die auf eine längere Note auf zwei Achtel fallen, sind alle lang. Zudem haben alle Silben, die einer noch längeren Note, einer punktierten Viertel oder einer halben, zugeordnet sind, einen Langvokal haben.
Zur Silbentrennung: Die Silbentrennung erfolgt nicht nach Worten, sondern nach Sprechsilben. So wird der letzte Refrain wie folgt in seine Silben eingeteilt: Je-su-su-na-cum-Ma-ri-a.
| Lateinischer Text Martin Bachmaier 2026 |
Wörtliche Übersetzung |
Deutsch 1850 hrsg. von August von Haxthausen |
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| 1. | Spinosam silvam Maria pervadebat. Kyrie eleison himon. Spinosam silvam Maria pervadebat. Hæc annos septem iam frondibus carebat. Iesus una cum Maria. |
Den dornigen Wald durchdrang Maria. Herr, erbarme dich unser. Den dornigen Wald durchdrang Maria. Dieser hat sieben Jahre schon der Laubblätter entbehrt. Jesus zusammen mit Maria. |
Maria durch ein' Dornwald ging. Kyrieleison. Maria durch ein' Dornwald ging. Der hat in sieben Jahr'n kein Laub getragen. Jesus und Maria. |
| 2. | Quid virgo mater in utero gestabat? Kyrie eleison himon. O dium semen. Doloribus vacabat. Hoc virgo mater in utero gestabat. Iesus una cum Maria. |
Was trug die jungfräuliche Mutter in (ihrem) Leib? Herr, erbarme dich unser. O einen göttlichen Samen. Von Schmerzen war sie frei. Diesen trug die jungfräuliche Mutter in (ihrem) Leib. Jesus zusammen mit Maria. |
Was trug Maria unter ihrem Herzen? Kyrieleison. Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen. Das trug Maria unter ihrem Herzen. Jesus und Maria. |
| 3. | En, fert spinosum rosarum vim dumetum. Kyrie eleison himon. Cum dium mater per silvam ferret fetum, tum fert spinosum rosarum vim dumetum. Jesus una cum Maria. |
Siehe, es trägt das dornige Dickicht eine Menge Rosen. Herr, erbarme dich unser. Als die Mutter den göttlichen Fötus durch den Wald trug, da trägt das dornige Dickicht eine Menge Rosen. Jesus zusammen mit Maria. |
Da haben die Dornen Rosen getragen. Kyrieleison. Als das Kindlein durch den Wald getragen, da haben die Dornen Rosen getragen. Jesus und Maria. |